arbeitArbeit & Beruf

Wenn Sie in Deutschland arbeiten möchten, brauchen Sie eine Arbeitserlaubnis. Oft ist es notwendig, dass Sie Ihre beruflichen Qualifikationen, die Sie in Ihrem Herkunftsland erworben haben, in Deutschland anerkennen lassen. Außerdem müssen Sie die deutsche Sprache gut beherrschen.

Hier finden Sie relevante Beratungsstellen und Angebote in Bremen, die Ihnen helfen können, in Deutschland zu arbeiten. Das „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) hat eine Liste mit Antworten zur Arbeitserlaubnis für geflüchtete Menschen zusammengestellt.

  • Wie gut muss ich Deutsch sprechen, um zu arbeiten?

    In den meisten Unternehmen wird Deutsch gesprochen. Deshalb ist es wichtig, schnell die deutsche Sprache zu lernen. Für verschiedene Jobs braucht man verschiedene Sprachniveaus. Manche Unternehmen finden es wichtig, dass Sie sehr gut Deutsch sprechen, zum Beispiel wenn Sie als Verkäufer mit Kunden sprechen müssen. Für manche Berufe brauchen Sie auch spezielle deutsche Vokabeln, zum Beispiel als Arzt. Wo man diese Fachsprache lernen kann, erklären wir Ihnen unter Sprachkurse.

  • Wie finde ich Arbeit?

    Sie können sich in Deutschland individuell und eigenständig bei Unternehmen bewerben. Offene Stellen schreiben die Unternehmen oft auf ihren Internetseiten aus. Aber auch die Arbeitsagentur und das Jobcenter können Ihnen helfen, eine Arbeit zu finden. Dieser Service heißt Arbeitsvermittlung.

    Wenn Sie noch nicht genau wissen, in welchem Beruf Sie arbeiten möchten, dann können Sie sich bei der Berufsberatung beraten lassen. Sie können bei vielen Unternehmen oft auch ein Praktikum zur Orientierung machen.

  • Was bedeutet Mindestlohn?

    In Deutschland verdient jeder Mensch normalerweise mindestens 8,84€ pro Stunde. Das ist ein Gesetz. Es soll verhindern, dass Menschen in Deutschland ausgebeutet werden. Es gibt aber auch viele Ausnahmen und besondere Regeln. Zum Beispiel für Menschen, die lange Zeit arbeitslos sind und unbedingt wieder in einen Beruf einsteigen wollen. Wenn Sie Fragen zum Mindestlohn haben, können Sie beim „Jobcenter„, der „Arbeitsagentur“ oder den Gewerkschaften nachfragen.

  • Wie lang ist ein Arbeitstag in Deutschland?

    Ein Arbeitstag in Deutschland ist normalerweise maximal 8 Stunden pro Tag lang. In Ausnahmen sind auch 10 Stunden am Tag erlaubt. Wenn Sie mehr arbeiten sollen, als in Ihrem Arbeitsvertrag steht, muss Ihr Arbeitgeber diese so genannten Überstunden bezahlen, oder Ihnen erlauben, an einem anderen Tag frei zu nehmen. Wenn Sie Fragen dazu haben, können Sie sich bei den Gewerkschaften oder der „Bremer Arbeitnehmerkammer“ melden.

  • Was ist Schwarzarbeit?

    Schwarzarbeit ist in Deutschland verboten. Ihr Chef bezahlt den Lohn dann meistens bar und bezahlt für Sie keine Steuern und keine Sozialversicherung.

  • Was bedeutet Mini-Job?

    Bei einem Mini-Job arbeiten Sie maximal 15 Stunden in der Woche und verdienen höchstens 450 Euro im Monat. Sie müssen keine Sozialabgaben bezahlen. Ihr Chef überweist Ihnen das ganze Geld auf Ihr Konto. Wenn Sie vom Jobcenter Arbeitslosengeld bekommen, müssen Sie den Mini-Job aber melden. Das „Jobcenter“ kürzt dann das Arbeitslosengeld, das heißt, das Jobcenter gibt Ihnen weniger Geld.

  • Was ist Leiharbeit?

    Es gibt in Deutschland Zeitarbeitsfirmen, die ihre Mitarbeiter an andere Firmen ausleihen. Das heißt Leiharbeit. Für Geflüchtete gibt es bestimmte Regeln, ob sie als Leiharbeiter arbeiten dürfen oder nicht. Informationen erhalten Sie von der „Arbeitsagentur„, dem „Jobcenter“ oder Beratungsstellen.

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